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Dr. Karl A. Lamers MdB zu politischen Gesprächen in China

Diaoyutai State GuesthouseAls Leiter einer Delegation der Parlamentarischen Versammlung der NATO mit 20 Parlamentariern aus elf Mitgliedsstaaten des NATO-Parlaments ist der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, vom 23. bis 30. Juli nach Peking und Shanghai gereist.
Bei Gesprächen im Pekinger Außenministerium, mit Vertretern des Verteidigungsministeriums, Parlamentariern und Wissenschaftlern sowie dem Gesandten der Deutschen Botschaft Dr. Christophe Eick sowie dem deutschen Generalkonsul in Shanghai, Peter Rothen, standen gemeinsame sicherheitspolitische Herausforderungen im Mittelpunkt. Insbesondere die andauernden Spannungen im südchinesischen Meer zwischen China und seinen Nachbarn waren ein wichtiges Thema der Gespräche. „In einer sehr offenen Atmosphäre konnten wir über viele sicherheitspolitisch relevante Themen diskutieren und auch unsere Sorgen direkt ansprechen", so Dr. Lamers.

Delegation„Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist der Dialog zwischen China und Taiwan. Seit über 35 Jahren pflege ich dorthin enge Verbindungen. Derzeit ist es von großer Bedeutung, dass die chinesische Regierung und die neugewählte Präsidentin Taiwans Tsai Ing-wen den Weg der Entspannung, den der frühere taiwanesische Präsident Ma Ying-jeou begonnen hat, fortsetzen."
Auch die Beziehungen zwischen der NATO und Russland waren Gegenstand der Gespräche in China. Wie auf dem NATO-Gipfel in Warschau Anfang Juli bekräftigt, verfolge das Bündnis gegenüber Russland weiter einen doppelten Ansatz von Dialogbereitschaft und Verteidigung, sagte Dr. Lamers. Er verurteilte die Verletzung internationalen Rechts seitens Russland durch die Annexion der Krim scharf. Zugleich gab er zu bedenken, dass wenn internationales Recht in Europa nicht respektiert werde, das Gleiche auch in einer anderen Hemisphäre geschehen könne. Das sollten alle Staaten und Regierenden in der Welt beachten.


© Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A Lamers 2017