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60 Jahre NATO – Veranstaltung mit Dr. Karl A. Lamers MdB

DAG 4067-150x150General a.D. Dr. h.c.Klaus Naumann, Karl-Heinz Kamp, Dr. Karl A. Lamers und Prof. Sebastian Harnisch (v.l.n.r.)Für den Heidelberger CDU- Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, der auch Präsident der Atlantic Treaty Association, des Dachverbandes aller transatlantischen Gesellschaften weltweit ist, war es klar, dass er die Veranstaltung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft zum 60-jährigen Jubiläum der NATO auch nach Heidelberg holen würde.

Der Saal war mit 300 Gästen bis auf den letzten Platz besetzt. Als Festredner war der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr General a.D. Dr.h.c. Klaus Naumann nach Heidelberg gekommen; für das Podium dazugekommen waren auch Karl-Heinz Kamp, Direktor der Research Division, NATO-Defense College, in Rom und der Heidelberger Politikwissenschaftler Professor Sebastian Harnisch, Inhaber der Professur für internationale Beziehungen und Außenpolitik.

In seiner Impulsrede betonte Dr. Lamers, dass es die NATO war, die 6 Jahrzehnte lang für Frieden und Freiheit in Europa gesorgt habe. Das Bündnis sei heute jedoch noch wichtiger als es je gewesen war, betonte Lamers. General Naumann sprach davon, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts insbesondere in der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, in dem Kampf um Wasser und Energie, im Klimawandel und im internationalen Terrorismus zu sehen seien. Um diesen neuen Herausforderungen wirkungsvoll entgegentreten zu können, brauche die NATO eine neue Strategie.

Auf ihrem Gipfel im April hat sich die NATO darauf geeinigt, ein neues strategisches Konzept zu erarbeiten. Alle Teilnehmer der Diskussion stimmten in der Ansicht überein, dass kein Staat allein die großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen könne. Nur in enger internationaler Kooperation könnten die neuen asymmetrischen Bedrohungen überwunden werden. „Kooperation ist keine Option – sie ist die einzige Alternative“, stellte Dr. Karl. A. Lamers fest.

Der Abgeordnete war sich mit allen Teilnehmern des Podiums einig, dass die drängenden Fragen der Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts stärker mit den Menschen kommuniziert werden müssten. „Wir müssen die Menschen mitnehmen“, so Lamers. Umso erfreuter zeigte sich der Abgeordnete, dass das Interesse an diesem Abend so groß war und auch viele junge Menschen den Weg nach Heidelberg zu dieser Veranstaltung gefunden haben.


© Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A Lamers 2017