• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Bundesverkehrswegeplan: Dr. Karl A. Lamers MdB fordert Priorität für A 5-Ausbau

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, hat sich in den vergangenen Tagen in einem Schreiben bezüglich des aktuellen Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt. In seinem Brief kritisierte Lamers die Herabstufung des Ausbaus der A 5 zwischen Heidelberg und Hemsbach, der in der ursprünglichen Version des Verkehrswegeplans noch mit höchster Priorisierung versehen war. „Die A 5 ist für die Wirtschaft der Metropolregion Rhein-Neckar in ihrer Funktion als Nord-Süd-Verbindung eine der wichtigsten Lebensadern", so Dr. Lamers in seinem Schreiben. Es sei daher wichtig, den Ausbau zwischen Walldorf und Hemsbach in voller Länge zu realisieren. Der Bedarf sei auch von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar im Rahmen einer Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan bekräftigt worden. Das Ausbauprojekt müsse deshalb erneut mit der höchsten Priorität „Vordringlicher Bedarf" in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden.

Hintergrund:
Der Bundesverkehrswegeplan ist das zentrale Steuerungsinstrument für die Bundes-verkehrswegeplanung. In ihm sind die prioritären Infrastrukturprojekte des Bundes bis zum Jahr 2030 definiert. Im ursprünglichen Entwurf war der sechsspurige Ausbau der A 5 zwischen Walldorf und Hemsbach mit der höchsten Priorität „Vordringlicher Bedarf" versehen. Nach Abschluss des öffentlichen Beteiligungs-verfahrens wurde der Abschnitt zwischen Heidelberg und Hemsbach in die Kategorie „Weiterer Bedarf" herabgestuft. Der Bundesverkehrswegeplan befindet sich gegenwärtig in der Ressortabstimmung und soll in der kommenden Woche im Kabinett beschlossen werden.


© Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A Lamers 2017