Über 400.000 Euro fließen nach Heidelberg
Rund 414.000 Euro fließen vom Berliner Bundesministerium für Bildung und Forschung an das Psychologische Institut der Universität Heidelberg. Dies teilt der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Heidelberg/ Weinheim, Dr. Karl A. Lamers mit. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Gesundheitsforschung – Missbrauch und Gewalt“ untersucht der Forschungsverbund „CANSAS“ den Zusammenhang zwischen Alkohol- und Drogenmissbrauch und der Ausübung von Gewalt. Ziel des Vorhabens der Universität Heidelberg ist es, den Einfluss der Emotionen in diesem Kontext zu erforschen. Hierfür wird ein spezielles Verfahren, genannt „Ecological Momentary Assessment“ (EMA), angewandt. Ziel dieses Verfahrens ist es, emotionale Zustände unmittelbar und unverzerrt in der natürlichen Umgebung zu erfassen. Die Ergebnisse können dabei helfen, mögliche Präventionskonzepte für Risikogruppen zu entwickeln.
„Obwohl die Themen Gewalt und Missbrauch in privaten und öffentlichen Einrichtungen sowie im familiären Bereich nicht neu sind, ist der Umgang damit nach wie vor schwierig. Mit dem Forschungsprojekt sollen daher Antworten gefunden werden, welche Hilfen und Unterstützung die Opfer benötigen, was nach Übergriffen zu tun ist und insbesondere wie sie sich vermeiden lassen“, so Dr. Lamers. Die Projektlaufzeit beginnt am 1. Mai 2012 und endet am 30. April 2015.









