Dr. Lamers MdB fordert Freilassung Julia Timoschenkos und unverzügliche medizinische Behandlung im Ausland
Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO und CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, fordert den ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch auf, Julia Timoschenko unverzüglich aus dem Gefängnis zu entlassen und ihr die von ihr selbst gewünschte und dringend notwendige medizinische Behandlung im Ausland zu ermöglichen. Als Reaktion auf Berichte über die Misshandlung der ukrainischen Oppositionsführerin sowie ihre Entscheidung, in den Hungerstreik zu treten, sagte Lamers: „Ich bin schockiert über den brutalen und menschenrechtswidrigen Umgang mit Frau Timoschenko und zutiefst besorgt über ihren Gesundheitszustand.“
Lamers weist darauf hin, dass es im Rahmen der Parlamentarischen Versammlung der NATO eine aktive Zusammenarbeit und einen offenen Dialog mit Abgeordneten des ukrainischen Parlaments gebe, doch seien die NATO-Parlamentarier zunehmend besorgt über die politischen Entwicklungen im Land. „Wir verlangen von der ukrainischen Führung die Achtung der demokratischen Werte, zu denen sich das Land im Rahmen der NATO-Partnerschaft und der EU-Integrationsbemühungen klar bekannt hat. Im Namen der NATO-Parlamentarier fordere ich die ukrainische Regierung auf, den Sorgen ihrer Freunde und Partner Beachtung zu schenken.“
In einem Brief an Präsident Janukowitsch schilderte Dr. Lamers seine Anliegen und bat darum, Julia Timoschenko im Gefängnis besuchen zu dürfen. Lamers traf im Rahmen der Orangenen Revolution 2004 erstmals mit Frau Timoschenko zusammen. Seitdem gab es mehrere persönliche Begegnungen.









